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UGANDA


GORILLA SAFARI



Eine Begegnung mit den „sanften Riesen“ und ein tiefer Blick in die Augen eines 230 kg schweren Silverbacks (die DNA-Kette entspricht zu 93% der menschlichen Erbkette) gilt auch für weitgereiste Globetrotter als ein weltweit unvergleichbares Naturerlebnis. Noch leben 820 bedrohte Berggorillas im Dreiländereck Kongo, Ruanda und Uganda, 450 von ihnen allein im ugandischen Bwindi Impenetrable Nationalpark.

Auf der Anfahrt in die natürliche Heimat der “sanften Riesen” pirschen Sie im Kibale Nationalpark eine der dichtesten Schimpansenpopulationen und im Queen Elizabeth Nationalpark präsent sich die afrikanische Tierwelt auf einer Boot-Safari wie auf einer Filmleinwand. Bühne auf für Elefanten, Löwen, Leoparden, Hyänen, Büffel, Flusspferde und Warzenschweine! Im Lake Mburo Nationalpark verabschieden Sie Giraffen, Zebras und Elenantilope bevor Sie in Entebbe entweder ins Flugzeug nach Europa einsteigen oder die Reise mit einem Folgeprogramm in den Murchison Nationalpark oder mit einer 7-Tage-Aktivreise mit White-Water-Rafting auf dem Nil und der Besteigung des Mt. Eglon fortsetzen.








HIGHLIGHTS

  • 1/2 Tage Schimpansen Tracking im Kibale Nationalpark
  • 1-Tage Tier Safari im Queen Elizabeth Nationalpark inklusive Kazinga Boot Safari
  • 1/2 Tage Löwen Pirsch im Ishasha Sektor des Queen Elizabeth Nationalparks
  • 3-Stunden Besuch bei den Batwa (Pygmäen)
  • 1-Tag Gorilla Tracking im Bwindi Nationalpark/ Bugoma
  • 3-Stunden Hirschgang im Mburo Nationalpark
  • 3-Stunden Tier Safari im Mburo Nationalpark: Zebra, Giraffe, Büffel, Flusspferd, Elenantilope, Wasserbock, Impala, Walzenschwein.







TAGESETAPPEN 1-8






TAGESBESCHREIBUNG



OPTIONALES VORPROGRAMM MURCHISON SAFARI

OPTIONALE ÜBERNACHTUNGEN UND AKTIVITÄTEN IN ENTEBBE



Empfohlene Flüge nach Entebbe (ohne Gewährleistung)

  • KLM KL 535 10:45 Amsterdam (AMS) 19:10 Kigali (KGL) KL 535 Non-stop Airbus A330 (330)
  • ETHIOPIAN AIRLINES ET 332 10:10 Addis Ababa (ADD) 12:15 Entebbe (EBB)
  • QATAR AIRWAYS 07:55 Doha (DOH) 13:35 Entebbe (EBB) QR 1387 Non-stop Airbus A320 (320)
  • EMIRATES 09:20 Dubai (DXB) 2 13:45 Entebbe (EBB) FZ 619 Non-stop Boeing 737-800


1. Tag, Samstag – Ankunft in Entebbe

Hoteltransfer und Übernachtung


2. Tag, Sonntag – Fort Portal
Auf einer guten Teerstrasse geht am frühen Vormittag Überland nach Fort Portal (340 Km, 6 Stunden Fahrzeit). Bohnen, Manko, Mais und vor allem Bananenplantagen prägen das hügelige Landschaftsbild. Bei rechtzeitiger Ankunft im Fort Portal (50.000 Einwohner) Ortsbesuch inklusive Markt und Besuch der Karambi Tombs, Grabstätte der königlichen Familie der Toro.

Hotelübernachtung in Fort Portal


3. Tag, Montag – KIbale und Queen Elizabeth Nationalpark
Am Vormittag Schimpansen Tracking im Kibale NP. Nach dem Mittagessen Fahrt zum Queen Elisabeth NP (130 km). Die landschaftlich reizvolle Fahrt führt zunächst auf einer einsamen Piste durch die Kasenda Crater Lakes. Die vor 11000 Jahren entstandene Erdoberfläche wirkt aus der Vogelperspektive wie ein von Wasserpfützen gefüllter Eierkarton: malerische Seen in allen Farbschattierungen von smaragd-grün bis tiefblau liegen in zufälliger Anordnung eingebettet in einem wilden Relief von Kraterhöhen. Der äusserst fruchtbare Boden beschenkt die Menschen mit Tee und Kaffee, Bananen, Avocados und Mangos.
Bis hin zum Äquator in der geographische Senke des Queen Elizabeth Nationalparks geht es weiter entlang der mit Gletschereis „geschmückten“, über fünftausend Meter hohen Ruwenzori-Berge, die als geologische Verwerfung unter dem Fachbegriff „Grosser Afrikanischer Grabenbruch“ oder „Rift Valley“ bekannt sind. Ihre Entstehung erklärt sich durch das Auseinanderdriften der afrikanischen und arabischen Kontinentalplatte. Hier erleben Sie Erdgeschichte zum Anfassen!

Übernachtung nahe Queen Elizabeth Nationalpark


KIBALE FOREST NATIONALPARK

Der Kibale Nationalpark in Uganda beherbergt eine der höchsten Bevölkerungsdichten und Artenvielfalten von Primaten in Afrika. In dem immergrünen Regenwald leben über 1400 Schimpansen, wovon rund 350 habituiert sind.

Zwölf andere Affenarten wie Uganda Mangabey, Roter und Schwarzer Stummelaffe, Vollbartmeerkatze, Diademmeerkatze sind hier beheimat. Das Tracking der Schimpansen bedarf nur geringer physischer Anstrengung. Die Sichtwahrscheinlichkeit von Schimpansen liegt bei 80% und die Entfernungen zu anderen touristischen Höhepunkten wie Queen Elisabeth NP, Semuliki NP und Ruwenzori NP und nach Kampala sind recht kurz. Alle diese Vorteile machen den Kibale NP zu einem der beliebtesten und meist besuchten Nationalparks in Uganda.

Nach einem kurzen Briefing Ihres Rangers geht der Führer voran und führt Sie durch den Regenwald. Schimpansen sind sehr mobil und bevorzugen, sich von Baum zu Baum zu schwingen, weshalb ihre Sichtung nicht hundert Prozent sicher ist. Es kann ganzjährig zu Regenschauern kommen. Regenschutz und gutes Schuhwerk sind ganzjährig angeraten.




4. Tag, Dienstag – Safari Queen Elizabeth Nationalpark
Sie unternehmen zwei halbtägige Safaris sowohl in die nördliche Kazinga Ebene inklusive Kasenyi Track (Elefanten, Löwen, Büffel, Kobs) als auch eine Bootsfahrt auf dem Kazinga-Channel ( Hippos, Krokodile, Büffel, Elefanten, Wasserbock. Am Wasser sind Fischadler, Kormoran, Pelikan, Kronenkranich, Hammerkog, Ibis, Eisvogel, Kingfisher, Jacana, Silberreiher, Nimmersatt, Löffler, Marabu zu beobachten.

Ü WIE AM VORTAG




QUEEN ELIZABETH NATIONALPARK

Das Wappentier Ugandas - Kronenkranich

Das 1978 qkm große Schutzgebiet entlang der Grenze zum Kongo beherbergt große Herden an Wildtieren. 3000 Elefanten, 6000 Kaffernbüffel, 4000 Flusspferde, 30000 Grasantilopen (Uganda Kobs), Topis, Wasserböcke und sogar die mit Schwimmhäuten ausgestattete Sitatunga-Antilope sind entlang dem Kazinga Kanal zwischen Edward See und Lake George beheimatet. Im südlichen Ishahsa Sektor sind die berühmten baumkletternden Löwen ansässig, die auf alten Feigenbäumen die Mittagshitze aussitzen. Der Park beherbergt 98 Tierarten, von denen 9 Säugetiere auf der IUCN Liste, der Liste für bedrohte Spezies,stehen.


Im Gegensatz zum Verkehr in Kampala gibt es hier keine Diskussionen bezüglich der Vorfahrt!




Kazinga Boot Safari




5. Tag, Mittwoch – Ishasha Sektor – Bohoma/ Bwindi Forest Nationalpark
Fahrt zum Ishasha Sektor des Queen Elisabeth Nationalparks. Auf dem „Southern Circuit“ gehen Sie auf die Suche nach den baumkletternden Löwen. Dieses für Löwen eher ungewöhnliche Verhalten erklärt sich durch die Mittagshitze, der die Löwen in mehreren Metern Höhe auf ausladenden Ästen von Feigenbäumen ausweichen. Gegen Mittag spazieren Sie ein Stück entlang des Ishasha Flusses und haben die Möglichkeit, Hippos aus nächster Nähe zu beobachten.
Die Weiterfahrt am Nachmittag führt uns aus den geographischen Tiefen des Rift Valley Beckens in die tropischen Höhen des Bwindi Regenwaldes. Die Piste führt auf der Nahtstelle zwischen dem menschenleeren, naturbelassenen Bwindi Regenwald und einem der am dichtesten bevölkerten Gebiete Afrikas ( 420 Einwohner pro qkm). Lianen und Baumriesen im Westen, Terrassen-Agrarwirtschaft und Dörfer im Osten prägen das Landschaftsbild. Um das letzte Refugium der Berggorialls zu schützen wurden selbst die Pygmäen, in Uganda Batwa genannt, aus dem Bwindi Regenwald verbannt. Die Umstellung vom Jäger-Sammler zum Bauer bereitet den Batwa große Schwierigkeiten. Sie werden die Batwa in einem abgelegenen Hain besuchen und etwas über ihre traditionelle Lebensweise erfahren.

Übernachtung in Buhoma




DIE BATWA

Batra beim Feuer entfachen

Pygmäen, in Uganda Batwa genannt, sind die älteste Population Ost- und Südafrikas. Sie zeichnen sich als zentralafrikanisches Volk kleinwüchsiger Menschen mit einer Körpergröße bis zu 150 cm aus. Vor nur 2000 Jahren zählten 80% der Bevölkerung Ugandas zu den Pygmäen, heute leben weniger als 2000 Batwa in Uganda. Wie konnte es zu solch' einem radikalen Umbruch der Bevölkerung Ugandas kommen?

Batwa sind seit ihrem Ursprung Jäger und Sammler. Gemeinschaftliches Jagen mit Netzen, vergifteten Pfeilen und Speeren sind ihre Überlebenstechniken. Der Wald ist ihre Heimat, ihre Existenzgrundlage. Im 16. Jahrhundert erreichten die ersten Bantu sprechenden Farmer das Kigezi, ein zentrales Hochland im heutigen Uganda und fingen an, den Millionen Jahre alten Wald zu roden, um Ackerbau zu betreiben. Im 20. Jahrhundert wurde die Abholzung stark forciert bis nur noch regierungseigene Schutzwälder wie der Bwindi Impenetrable Forest oder der Echuya Forst übrig blieben. Doch auch in diesen Restwäldern durften die Batwa nicht bleiben. Für Jäger und Sammler gibt es in Agrarwirtschaften keinen Lebensraum und der Aufenthalt in den Nationalparks wurde zum Schutz der Gorillas für alle Menschen verboten – wo sollten die Batwa also überleben?

Diesen historischen Hintergrund sollte man sich ins Gedächtnis rufen, wenn man die Batwa besucht. Sie gehen zu Fuss zu einem Batwagehöft, welches nur von UGANDA TRAILS regelmäßig besucht wird. Um den Konsum von Alkohol zu vermeiden und um die Batwa nicht zum Betteln zu verleiten bringt der Reiseleiter materielle Geschenke wie Petroleum für die Lampen, Plastikplanen zum Abdecken von Hütten und Hacken für den Ackerbau mit. Im Gegenzug freut sich die Batwafamile jedesmal riesig, uns ihre traditionellen Praktiken wie Feuer entzünden, Zeltbau, Jagdtechniken mit Pfeil und Bogen und Sammeln zeigen zu können. Natürlich darf die Musik nicht fehlen und viel Spass ist auch dabei.




6. Tag, Donnerstag – Gorilla Tracking im Bwindi Forest Nationalpark
Der bekannteste Track in Uganda, vielleicht sogar der populärste Track auf dem afrikanischen Kontinent überhaupt, führt zu den vom Aussterben bedrohten Berggorillas in den nebligen Regenwäldern des Kigezi Hochlandes im Bwindi Nationalpark. Mit dem Silberrücken Auge in Auge – eine Begegnung die berührt!

Wenn die Zeit nach der Rückkehr noch reicht und der Gorilla Track nicht zu anstrengend war, dann bietet sich noch die Gelegenheit, auf einer Rundtour einige der 350 Vogelarten, von denen 23 endemisch (Grasmücke mit kurzem Schwanz, afrikanischer, smaragdgrüner Kuckuck, weißschwanz-Haubenschnäpper, Grau-Bülbül usw.) zu beobachten.

Übernachtung wie am Vortag.




GORILLA TRACKING IM BWINDI FOREST

Nach einem kurzen Briefing durch den Chief – Ranger werden Sie in eine Gruppe mit anderen „Trackern“ aufgeteilt. Je nach Gorillafamilie kann der Gorilla-Track 2-6 Stunden dauern. Auch Anfahrten mit dem Auto (max. 30 Minuten) zu entfernt lebenden Gorillafamilien sind möglich bevor es anschließend zu Fuß auf Pirsch weiter geht. Der Trail beginnt auf einem gut erkennbaren Weg oder Pfad und verliert sich, je näher Sie den Gorillas kommen, im dichten Regenwald. Sind die Gorillas entdeckt, nähert man sich leise und langsam an sie heran und darf sich 1 Stunde bei ihnen aufhalten.
Sorgen Sie sich nicht um Ihre Sicherheit. Der Familienchef, der Silverback, kennt sie schon, die schwächlichen Verwandten mit klickenden Kisten vor den Gesichtern! So lange es keiner von Ihnen wagt, ihm mit Blitz oder Stimme auf Augenhöhe zu begegnen, ist ihm das Gebahren seiner stündlichen Besucher ziemlich gleichgültig. Hauptsache es herrscht Ordnung in der Familie. Die weiblichen Tiere zupfen sich in respektvollem Abstand vom Chef gegenseitig im Fell und die Jungen Rabauken, wie könnte es anders sein, wollen herausfinden, wer ist der Stärkste und Schnellste beim Früchte rupfen. Es ist faszinierend einem 2-Meter-Koloss in freier Wildbahn gegenüber zustehen. Bitte beachten Sie unsere Verhaltensempfehlung in unserem Gorilla Knigge.

Gutes Schuhwerk mit griffiger Sohle, Regenjacke mit Kapuze und ein Tagesrucksack mit Wasserflasche und einem kleinen Imbiss ist angeraten. Sie sollten trittsicher über Stock und Stein gehen können und ausreichend physische Kondition mitbringen, um 600 Höhenmeter in drei Stunden hinter sich zu lassen.







7. Tag, Freitag – Lake Mburo Nationalpark
Auf einer guten Teerstrasse legen wir heute einen Großteil unserer Rückfahrt nach Entebbe zurück. Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft am Rande des Lake Mburo Nationalparks (250 Km, 5-6 Std. Fahrzeit).
Dieser recht kleine Park mit einer Ausdehnung von 260 qkm zeichnet sich durch eine große Zebra-, Wasserbock-, und Impala – Population aus. Sogar die weltweit größten Elenantilopen sind ansässig. Besonders interessant: Sie können den Park zu Fuß pirschen, weil Elefanten oder Löwen nicht heimisch sind. Einzig der Kaffernbüffel könnte einem Wanderer im Lake Mauro Nationalpark gefährlich werden, doch wird Sie ein bewaffneter Ranger auf Ihrer Pirsch zum Schutz begleiten und dabei auch die Gelegenheit finden, Ihnen die Geschichte von den beiden Brüdern Mburo und Kigarama zu erzählen…

Übernachtung nahe Eingang zum Lake Mauro Nationalpark


Zebra Pirsch im Lake Mburo Nationalpark




8. Tag, Samstag – Entebbe
Frühmorgendliche Safari durch den Park und Weiterfahrt über den Äquator zurück nach Entebbe (250 Km, 5 Stunden Fahrzeit). Letztes gemeinsames Mittagessen.

Airport Transfer.


OPTIONALE FORTSETZUNG MURCHISON SAFARI

OPTIONALE ÜBERNACHTUNGEN UND AKTIVITÄTEN IN ENTEBBE



Wir raten zu folgenden Rückflügen nach Europa (ohne Gewähr):

  • KLM KL 535 23:35 Entebbe (EBB) 06:55 Amsterdam (AMS)
  • ETHIOPIAN AIRLINES ET 335 18:25 Entebbe (EBB) 20:30 Addis Ababa (ADD) 2 und Anschlussflug
  • QATAR AIRWAYS 18:30 Entebbe (EBB) 23:59 Doha (DOH) QR 1388 Non-stop Airbus A320
  • EMIRATES 14:45 Entebbe (EBB) 21:20 Dubai (DXB) FZ 620 Non-stop Boeing 737-800






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