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UGANDA, RUANDA


RIFT VALLEY Safari 2018



Safari zur Wiege der Menschheit
Das Rift Valley in Ostafrika, auf Deutsch Ostafrikanischer Grabenbruch genannt, zieht sich in einer Länge von 6000 KM vom Roten Meer über Äthiopien, Uganda, Ruanda und Tansania bis in den Oberlauf des Sambesi nach Sambia.
Der Grabenbruch ist nicht das Ergebnis von Erosion wie der Grand Canyon in den USA sondern Resultat des Zusammentreffens zweier Kontinentalplatten, durch deren Verwerfung heißes Mantelgestein der Erdkruste nach oben gestoßen wird. Auf dem Scheitelpunkt der Verwerfungen bilden sich Vulkane, die heiße Lava auf die Erdoberfläche schleudern. Beispiele solcher Vulkane sind im Länderdreieck Ruanda-Kongo-Uganda unter dem Sammelbegriff “Virunga Vulkane” zu finden: Nyirangogo und Nyamuragia (beide aktiv), Karisimbi, Visoke, Mikeno, Sabinyio, Muhabura und Gahinga – Vulkan.

Diese minimalen geologischen Zusammenhänge sollte man kennen, wenn man sich auf der Wasserscheide zwischen Kongobecken und Nilfluss bewegt. Gemäß der These mancher Anthropologen könnte die geologische Entwicklung sogar einen entscheidenden Einfluss auf die genetische Entwicklung der autochthonen Bewohner dieser Region gehabt haben. So belegen archäologische Funde den genetischen Ursprung der menschlichen Vorfahren im Ostafrikanischen Grabenbruch: sie könnten Hinweis auf die “Wiege der Menschheit” sein. Kann es sein, dass durch den Klimawandel im Rift Valley und die Entstehung von Savannen unsere menschlichen Vorfahren gezwungen waren, von den Bäumen herunter zu steigen, um sich durch einen aufrechten Gang im hohen Buschgras zu orientieren? Können wir deshalb mit gutem Grund unsere Reise zu den Berggorillas im Rift Valley als eine Reise zum Ursprung der Menschheit bezeichnen?







Die Besonderheit unserer Rift Valley Safari ist eine Hausbootfahrt auf 1500 Metern Höhe auf dem Kivu See. Die Szenerie ist atemberaubend. Mehrere Vulkangipfel im Norden überragen alle anderen Erhebungen, im Westen verstellt eine 2000 Meter hohe graue Mauer den Blick in das Kongobecken und im Osten bedeckt ein Teppich unzähliger Felder die grün – liebliche Hügellandschaft. Unser komfortables Hausboot mit Dachterrasse, gepflegten Mahlzeiten, Dusche und Schlafkojen ist sicherlich das geeignetste Fortbewegungsmittel, mit dem man diese an sich raue Bergwelt entspannt genießen kann.




Besuch einer Kaffe Waschanlage mit Hausboot







HIGHLIGHTS

Eingeschlossene Leistungen

  • Tag 2, Entebbe – Besuch des botanischen Gartens
  • Tag 3, Lake Mburo Nationalpark – Tiersafari ind Boot Safari
  • Tag 4, Lake Mburo Nationalpark – Pirschgang und Tier Safari
  • Tag 5, Bigodi – Sumpf Wanderung
  • Tag 6, Kabale Nationalpark – Schimpansen Tracking
  • Tag 7, Queen Elizabeth Nationalpark – Tier Safari und Kazinga Boot Safari
  • Tag 8, Ishasha Sektor – Löwen Safari
  • Tag 10, Kivu See – Hausbootfahrt mit Uferwanderung
  • Tag 12, Nyungwe Nationalpark – Baumkronenwanderung

Optionale Leistungen

  • Tag 9, Bwindi Forest Nationalpark – Gorilla Tracking (600 US$)
  • Tag 10, Volcano Nationalpark/ Ruanda – Gorilla Tracking (1500 US$)
  • Tag 10, Volcano Nationalpark/ Ruanda – Golden Monkey Tracking (100 US$)






TAGESETAPPEN 1-13




TAGESPROGRAMM 1-13



VORPROGRAMM MURCHISON SAFARI

OPTIONALE ÜBERNACHTUNGEN UND AKTIVITÄTEN IN ENTEBBE



Empfohlene Flüge nach Entebbe

Sonntag (mit Aktivitäten in Entebbe):

  • KLM 10:45 Amsterdam (AMS) 19:10 Kigali (KGL) KL 535 Non-stop Airbus A330 (330)
  • ETHIOPIAN AIRLINES 10:10 Addis Ababa (ADD) 2 12:15 Entebbe (EBB) ET 332 Non-stop Boeing 737-800
  • EMIRATES 09:20 Dubai (DXB) 3 13:50 Entebbe (EBB) EK 729 Non-stop Boeing 777-300ER

Montag:

  • BRUSSELS AIRLINES 10:40 Brussels (BRU) 19:35 Entebbe (EBB) SN 471 Non-stop Airbus A330-200
  • ETHIOPIAN AIRLINES 10:10 Addis Ababa (ADD) 2 12:15 Entebbe (EBB) ET 332 Non-stop Boeing 737-800
  • EMIRATES 09:20 Dubai (DXB) 3 13:50 Entebbe (EBB) EK 729 Non-stop Boeing 777-300ER




1. Tag, Montag, Ankunft Entebbe

Airport Transfer.
Übernachtung in Entebbe.


2. Tag, Dienstag, Kalangala (20 km)
Nach dem Frühstück Rundgang im Botanischen Garten in Entebbe. Gegen Mittag Einschiffung zur fünfstündigen Überfahrt über den Viktoria- See zu den Ssese Inseln.
Übernachtung am Ufer des Viktoria Sees.

3. Tag, Mittwoch, Vor Lake Mburo Nationalpark (220 km)
Durchquerung zahlreicher Palmöl – Plantagen auf Bugala Island, der größten aller Sssese – Inseln. Marktbesuch in Lyantonde. Am Nachmittag Ankunft im “Adler Nest” einer herrlich gelegenen Lodge mit Panoramablick über den Lake Mburo Nationalpark.
Übernachtung in Safari Zelten mit privater Dusche/ Toilette.




Lake Mburo Nationalpark

Mit Ausnahme des im hohen Norden gelegenen Kidepo Nationalparks gibt es in Uganda nur im Lake Mburo NP Zebras zu erpirschen. Der Grund dafür mag sein, dass die Löwen als natürliche Feinde hier nicht überleben können, weil der Park zu klein ist. Umso besser eignet sich der Park für einen aufregenden Pirschgang durch die dicht von Tieren belebte Uferlandschaft des Mburo Sees!

Neben Zebras sind Impalas, Topis, Defassa Wasserböcke, Kaffernbüffel, Warzenschweine und sogar Elenantilopen zu sehen. Schuhschnabelstörche, Schreiseeadler und Sattelstörche halten sich eher am Seeufer auf. Dort gibt es auch Flusspferde und Krokodile.

Der „Nature Walk“ beginnt prinzipiell zu früher Morgenstunde und wird von einem Ranger geleitet. Neben den Zebras kommt man den Flusspferden und Krokodilen am Seeufer recht nahe, doch keine Sorge – der Ranger kennt sich gut aus!





4. Tag, Donnerstag, Lake Mburo Nationalpark
Bei aufsteigendem Morgennebel gehen Sie in Begleitung eines Rangers zu Fuss auf Pirsch nach Zebra, Elenantilope, Warzenschwein, Wasserbock, Topi und Büffel. Es schließt sich eine Auto-Safari an. Bei geöffnetem Safari-Dach werden Sie mit etwas Glück auch eine Giraffenherde antreffen, die 2015 aus dem Norden Ugandas eingewandert ist. Gegen 16:00 besteigen Sir ein Ausflugsboot, von dem Flusspferd, Krokodil, Schreiseeadler als klassische Afrika- Fotomotive in der untergehenden Abendsonne fotografiert werden können. Der erste Kontakt mit ugandischem Wildlife wird Ihre Erwartungen übertreffen!
Übernachtung wie am Vortag


5.Tag, Freitag, Kibale Forest
Überlandfahrt zu den Bigodi Sümpfen (210 Km), wo sie auf einem zweistündigen Rundgang den blau-gelben Riesenturako antreffen können.
Übernachtung unweit des Kibale Nationalparks.




Bigodi Sumpfwanderung

RIESENTURAKO

Der rund 5 Km lange Rundgang durch die Bigodi Sümpfe südlich des Kibale Forest führt nicht nur um den Bigodi Sumpf herum. Nach kurzem Anmarsch durch Ackerbaugebiet gelangt man auf hölzernen Stegen mitten in den Sumpf hinein. Dichte Papyrusbestände dominieren die Flora und sind ein ideales Brutgebiet für Schildturako, Bartvögel, Spechte, Papagei, Bronzenektarvogel, Nonnenastrild, Kernbeißer, Nashornvogel, Webervogel etc.
Neben vielerlei Vogelarten sind auch Mungos, Serval (Ginsterkatze) und allerlei Affenarten wie Roter Stummelaffe (Red Colobus), Kongo Weißnasenmeerkatze (Red tailed Monkey), Östliche Vollbartmeerkatze (L’Hoest Monkey), Schwarz-Weißer Stummelaffe (Black-White Colobis), Grauwangenmangabe (Grey Cheecked Mangabey) und manchmal sogar Schimpansen anzutreffen, die vom Kibale Forest herüberwandern, um sich mit Wildfrüchten zu versorgen.
Der Rundgang durch den Sumpf geht zurück auf eine Gemeinschaftsinitiative des Dofes Bigodi. Von seinen Erlösen konnten mittlerweile eine kleine Bibliothek und eine Schule eingerichtet werden. Entsprechend engagiert sind die lokalen Führer. Sie sind wahre Amateur-Ornithologen und entdecken Vogelarten, die einem Ortunbekannten nie zu Gesicht kommen würden.






6. Tag, Samstag – Queen Elizabeth Nationalpark NP
Am Vormittag Schimpansen Tracking im Kabale NP (siehe Exkurs unten).
Nach dem Mittagessen Fahrt zum Queen Elisabeth NP (130 km). Die landschaftlich reizvolle Fahrt führt zunächst auf einer einsamen Piste durch die Kasenda Crater Lakes. Die vor 11000 Jahren entstandene Erdoberfläche wirkt aus der Vogelperspektive wie ein von Wasserpfützen gefüllter Eierkarton: malerische Seen in allen Farbschattierungen von smaragd-grün bis tiefblau liegen in zufälliger Anordnung eingebettet in einem wilden Relief von Kraterhöhen. Der äusserst fruchtbare Boden beschenkt die Menschen mit Tee und Kaffee, Bananen, Avocados und Mangos.
Bis hin zum Äquator in der geographische Senke des Queen Elizabeth Nationalparks geht es weiter entlang der mit Gletschereis „geschmückten“, über fünftausend Meter hohen Ruwenzori-Berge, die als geologische Verwerfung unter dem Fachbegriff „Grosser Afrikanischer Grabenbruch“ oder „Rift Valley“ bekannt sind. Ihre Entstehung erklärt sich durch das Auseinanderdriften der afrikanischen und arabischen Kontinentalplatte. Hier erleben Sie Erdgeschichte zum Anfassen!

Übernachtung in komfortablen Bungalows mit Swimming – Pool – Anlage




Kibale Forest Nationalpark

Der Kibale Nationalpark beherbergt eine der höchsten Bevölkerungsdichten und Artenvielfalten von Primaten in Afrika. In dem immergrünen Regenwald leben über 1400 Schimpansen, wovon rund 350 habituiert sind.
Zwölf andere Affenarten wie Uganda Mangabey, Roter und Schwarzer Stummelaffe, Vollbartmeerkatze, Diademmeerkatze sind hier beheimat. Im Gegensatz zum allgemein üblichen Schimpansen-Trackingprogramm halten wir uns nicht nur eine Stunde bei “aufgespürten Schimpansen” auf sondern verbringen einen ganzen Tag mitten unter einer habituierten Schimpansenfamilie in ihrer natürlichen Umgebung ohne Trennung durch Zaun oder Stacheldraht. Zusammen mit Rangern und fürsorgendem Personal werden wir Schimpansen beim Nestbau, bei Mahlzeiten und in ihrer Freizeit erleben. “Händchen halten” mit einer Schimpansendame und spielen mit Schimpansenkindern – kein Problem! Natürlich eignet sich der Aufenthalt für beste Fotos aus nächster Nähe! Ein sehr persönliches Erlebnis bei unseren nächsten Artenverwandten erwartet Sie!




7. Tag, Sonntag, Safari im Queen Elizabeth NP
Tier-Safari am frühen Morgen in die nördliche Kazinga Ebene inklusive Kasenyi Track (Elefanten, Löwen, Büffel, Kobs). Am Nachmittag Teilnahme an der klassischen Kazinga – Bootsfahrt zwischen Lake George und Lake Edward. Die Tiere Afrikas (Elefant, Krokodil, Büffel, Flusspferd, Büffel und Hyäne) stellen sich vor wie auf einem Laufsteg entlang dem Kanal-Ufer.
Übernachtung wie am Vortag.






8. Tag, Montag, Bwindi Forest/ Ruhija
Sie erreichen noch vor Mittag den Ishahsa Sektor des Queen Elizabeth Nationalparks. Am Ishasha – River, der Grenze zum Kongo, drängen sich Hunderte von Flusspferden in den Fluten. Doch die Hauptattraktion in dieser Region sind sicherlich die baumkletternden Löwen, die auf den Ästen von alten Feigenbäumen mit einem weiten Blick in die afrikanische Savanne ihr Königreich kontrollieren. Am Nachmittag Fahrt auf 2000 Meter Höhe zum Bwindi Forest.

Übernachtung in Safari – Zelten mit privater Dusche und Toilette und Blick auf den Bwindi Forest.


Berggorilla im Rift Valley

9. Tag, Dienstag, Musanze
Der bekannteste Track in Uganda, vielleicht sogar der populärste Track auf dem afrikanischen Kontinent überhaupt führt zu den bedrohten Berggorillas in den nebligen Regenwäldern des Kigezi Hochlandes im Bwindi Nationalpark. Mit dem Silberrücken Auge in Auge – das ist der touristische Höhepunkt jeder Uganda-Reise.
Je nach Position der Gorillafamilien geht man von der Unterkunft über die Briefing – Stelle direkt in den Wald oder man fährt mit dem Auto näher an die Gorillas heran. In jedem Fall sollte man sich mit Wasserflasche, Lunchpaket, langen Hosen und stabilem Schuhwerk auf eine vier- bis sechsstündige Wanderung durch den Regenwald einstellen.
Siehe unser GORILLA KNIGGE.

Für 25 US$ können Sie sich alternativ zum Gorilla Tracking auch einem lokalen Vogelliebhaber anvertrauen, der Ihnen auf einer 3-stündigen Rundtour (9:00 – 12:00, Mittagessen in der Lodge) bestimmt einige der 350 Vogelarten, von denen 23 endemisch sind zeigen kann (Grasmücke mit kurzem Schwanz, afrikanischer, smaragdgrüner Kuckuck, weißschwanz-Haubenschnäpper, Grau-Bülbül usw.) 

Am Nachmittag Weiterfahrt nach Musanze (110 km). Von Ruhija durch den Bwindi Nationalpark schlängelt sich die Piste auf zahllosen Serpentinen durch steil abfallender Täler, an deren Abhängen die Felder stellenweise sogar auf Terrassenanlagen bewirtschaftet werden. Der Horizont wird verstellt von den schwarzen Kegeln der Virunga Vulkane, die in über 4000 Metern Höhe mit den weißen Wolken am blauen Himmel Versteck spielen.

Hinweis: Um Ihnen die Entscheidung nicht vorweg zu nehmen, für welches Gorilla Tracking Sie sich entscheiden wollen, bieten wir beide mögliche Gorilla Tracking – sowohl im Bwindi Forest als auch im Vulcanoe Nationalpark – als Option an.

Übernachtung in einem modernen Stadthotel.


Gorilla Baby

10. Tag, Mittwoch, Musanze – Lake Kivu
Musanze liegt malerisch am Fuße der Virunga – Vulkankette Ghahinga (3.474m), Sabinyo (3.645 m) und Muhabura (4.127 m). Die Umgebung der Stadt bietet am heutigen freien Vormittag folgende Optionen:

  • GORILLA TRACKING (1500 US$)
    Unser Gorilla Tracking im Volcanoe NP führt uns zu den über 4.000 Meter hohen Virunga Vulkanen am Ruanda – Kongo Grenzverlauf.
    Der halbtägige Tracking – Ausflug ab Musanze – Kinigi started am Morgen um 8:00 und kann je nach Standort der Gorillafamilien 2-5 Stunden dauern. Das Gelände ist steil, der Track führt durch dichten Regenwald und verlangt eine gesunde physische Kondition. 600 Höhenmeter sollten vom Tracker innerhalb von 3 Stunden gemeistert werden können.
    Folgende habituierte (an den Menschen gewöhnte) Gorilla-Familien können besucht werden: Sabinyo, Group Thirteen, Susa, Amohoro, Umubano.
    Sichtwahrscheinlichkeit der Berggorillas: 95%.

Goldmeerkatze

  • GOLDEN MONKEY TRACKING (100 US$)
    Goldmeerkatzen sind wie Berggorillas im Länderdreieck Uganda-Ruanda-Kongo endemisch. Sie sind eine Sub-Spezies der Diademmeerkatze und stehen auf der Liste bedrohter Arten. Bambuswälder in einer Höhe von über 1500 Metern sind ihr Lebensraum. Das gold-gelbe Fell und blaue Gesicht machen die Goldmeerkatze zu einem sehr begehrten Motiv für Fotofreunde.
    Die Anforderungen für das Golden-Monkey Tracking sind identisch mit denen für das Gorilla Tracking.(siehe oben).

Hinweis: Beide Optionen schliessen sich gegenseitig aus und können nicht nacheinander durchgeführt werden. Sie haben nur eine Wahl!

Am Nachmittag Weiterfahrt zum Kivu See (90 km). Die gute Teerstrasse führt vorbei am Mt. Karisimbi (4.507 m), dem größten der 8 Virunga Vulkane. Eine halbe Stunde später präsentiert sich der Mt. Nyiragongo (3.470 m), der zuletzt 2002 ausgebrochen ist (Stratovulkan). Nur 13 Km weiter liegt der Nyamuragira (3.058m), der seit 1880 über 30 mal seine Lavamassen bis an die Ufer des Kivu Sees ergossen hat und der Stadt regelmäßig großen Schaden anrichtet. Sie erreichen Gisenyi am Nordufer des Kivu Sees, gehen an Bord unseres wartenden Hausboots und legen ab.

Fahrt und Übernachtung auf dem Hausboot ab 4 Teilnehmern. Mittagessen, Abendessen und Frühstück werden auf dem Schiff eingenommen. Es stehen 2 Stockwerkbetten und ein Doppelbett zur Verfügung. Bei Bedarf kann auch der Salon zu einem Schlafraum umgestaltet werden. Es gibt keine Einzel-Kojen-Garantie. Bei Gruppen mit 2-3 Teilnehmern sind Sie unterwegs mit einem lokalen Holzboot (Sonnendach, gepolsterte Sitze, Außenbordmotor) und nächtigen und essen in einem sehr schön gelegenen Uferhotel am Kivu See.




LAKE KIVU HAUSBOOT "ILLIZI"

Dachterrasse "Illizi"

Das Hausboot ist ein neu gebauter Katamaran (2014), angetrieben von zwei geräuscharmen Aussenbordern, konzipiert mit 3 Schlafkabinen (1DZ, 2Twin), einem konvertierbarem Salon (siehe Grundriss) inkl. einer Gemeinschaftsdusche/ Toilette und einer kleinen Küche mit Koch. Das geräumige Sonnendeck, ausgestattet mit Liegestühlen und Hängematte eignet sich vornehmlich als Terrasse mit 360° – Panoramablick über den See bis hinüber in den Kongo. Das abendliche “Panorama – Dinner” auf dem Sonnendeck stellt natürlich einen ganz besonderen Höhepunkt auf der “Iliza” dar.




Uferwanderung am Kivu-See von Dorf zu Dorf

11. Tag, Donnerstag – Lake Kivu/ Kibuyé
Sie können jederzeit den Kapitän bitten, die Schifffahrt zu unterbrechen, eine Kaffeewaschanlage zu besichtigen oder Ananas in einer Pflanzung einzukaufen. Sie können auch 2-3 Stunden auf dem Kongo-Nile Trail wandern, der durch kleine bäuerliche Weiher und Maniokfelder und Bananenhaine führt. Das Hausboot begleitet Sie in ein paar Kilometern Entfernung und wird Sie wieder “einsammeln”, um die Fahrt auf dem See fortsetzen. Sie haben Ihre Badehose nicht vergessen? Der Kivusee ist nachweisbar frei von Bilharziose. Schwimmen in diesem herrlichen, glasklaren Wasser ist völlig ungefährlich für Ihre Gesundheit und wird Sie nach einem Landausflug herrlich erfrischen.

Übernachtung in einem Bungalow Hotel direkt am Lake Kivu.


12. Tag, Freitag, Nyungwe Forest
Sie fahren fahren auf einer sehr kurvenreichen Strecke entlang dem Kivu See zum Nyungwe Forest (80 Km). Es bieten sich herrliche Ausblicke bis hinüber nach Ijwi Island an, der zweitgrößten Insel Afrikas (70 Km Länge). Schließlich taucht unsere Strasse ein in das unberührte Naturparadies des Nyungwe Forests und Sie bekommen auf einer Baumkronenwanderung einen ersten Eindruck von einem Jahrtausende alten Primärwald.

Nach der Baumkronenwanderung Weiterfahrt bis Huyé/ Butare (110 Km, 2 Std Fahrzeit). Übernachtung in einem einfachen, aber sauberen christlichen Missionshotel in der Stadt.


Baumkronenwanderung
1 Stunde werden Sie ab dem Uwinka Visitor Center wandern, bis Sie die den Canopy Walk, die meist besuchte Attraktion des Nyungwe Forest erreichen. Die Baumkronenwanderung erfordert auf einer Länge von 45+90+24 Metern und in einer Höhe von 60 Metern über dem Erdboden schwindelfreies Gehen auf einer modernen Brücke, die mit Stahlseilen gesichert ist. Der Rund-um-Blick ist phänomenal. Jahrhunderte alte Mahagonibäume, Myrten, Euphorbien, Aralien, Mimosen, Baumfarne, Orchideen sind das zu Hause von Schimpansen, Colobus und Meerkatzen, die sich beim Anblick der Spezies Mensch aufführen wie die gesetzlosen Bandar-log-Affen in Walt Disney‘s Dschungelbuch!

  • Aktiv – Info Box Baumkronenwanderung (Canopy Walk)
    Abstieg zum Canopy: 1,5 km, +72 Hm/ -152Hm
    Rückkehr zum Ausgangspunkt: 1,7 km, +179 Hm/ -16 Hm
    Gesamtdistanz 3,2 km. Dauer ca. 2,5 Stunden. Der Wanderweg ist gut befestigt, verlangt aber knöchelhohes Schuhwerk mit griffiger Sohle. Für die Begehung der Hängebrücke ist ein Mindestmaß an Schwindelfreiheit erforderlich.

Nyungwe Canopy Walk


NYUNGWE FOREST

Der Nyungwe Regenwald – das Wasserschloss Ostafrikas: Botaniker behaupten, der Primärwald habe sich seit der letzen Eiszeit vor 2,7 Millionen Jahren (Quartär) behaupten können, weil Höhenlage (Mt. Bigugu 2.950 m), Unzugänglichkeit und 2000 mm Niederschlag im Jahr den Wald vor Buschfeuer und Rodung schützten. Bis heute ist die ökologische Bedeutung des Nyungwe Forest für die lokale Bevölkerung lebenswichtig. Zwei Drittel der jährlichen Niederschlagsmenge in Ruanda werden vom Nyungwe Forest aufgefangen und gespeichert.
Doch der globale Raubbau an der Natur geht auch nicht am Nyungwe Forest vorbei. Der letzte Büffel würde 1974 von Jägern erlegt, der letzte Elefant starb 1999 durch Wilderer. Seit 2005 schützt die ruandische Regierung den Nyungwe Forest als Nationalpark und gewährt 13 Primatenarten, 85 Säugetierarten, 275 Vogelarten, 1028 Pflanzenarten, 32 Amphibien – und 38 Reptilienarten Schutz vor der Ausrottung.
Ausgehend vom Uwinka Visiter Center führen dreizehn gut ausgewiesene Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden durch den Primärwald. Die zwischen 1,7 Km (Igishigishi Pfad – leicht) und 10,5 Km langen Trails (Uwinka Pfad – schwer) führen streckenweise steil bergauf und ab, sie sind jedoch nicht als zielorientierte Wanderstrecken zu verstehen. Im Nyungwe Forest geht es nicht darum, an einem Ziel anzukommen – der Nyungwe Forest ist das Ziel! Häufige Stopps auf den Wanderungen werden vom begleitenden Ranger genutzt, die Vielfalt der Planzen-und Vogelwelt dem Besucher näher zu bringen und die ökologischen Zusammenhänge des Regenwaldes zu erläutern.


Primärwald Nyungwe Forest




13. Tag, Samstag, Kigali – Rückflug
Eine serpentinenreichen Teerstrasse durch das “Land der Tausend Hügel” führt Sie nach Kigali ( 3 Std. Fahrzeit, 140 Km). Die Landschaftseindrücke bestätigen den Ruf Ruanda's als der “Schweiz Afrikas”. Aus der Vogelperspektive glitzern in tiefen Tälern Flussmäander, die sich durch grün leuchtende Bananenwälder schlängeln. Schwarz-weiß gemusterte Milchkühe stehen auf saftig-grünen Wiesen und die bekannten Aluminium-Milchkannen aus der Alpenrepublik werden auf Fahrrädern transportiert. Man fragt sich als Besucher: befindet man sich hier in Afrika oder in der Schweiz?
Vor dem Abflug am Abend bleibt noch genügend Zeit für Shopping (Originaler Ruanda Kaffee und Tee!), für einen Besuch im Genozide Memorial und auch die Produkte der Handwerker wollen gekauft werden.

Transfer zum Flughafen und Rückflug.




OPTIONALE VERLÄNGERUNGEN AB KIGALI



EMPFOHLENE RÜCKFLÜGE AB KIGALI (ohne Gewähr):

  • BRUSSELS AIRLINES 21:55 Kigali (KGL) 06:25 Brussels (BRU) SN 469 Non-stop Airbus A330-200
  • KLM 20:20 Kigali (KGL) 06:55 Amsterdam (AMS) KL 537 1-stop Airbus A330 (330)
  • ETHIOPAN AIRLINES 16:20 Kigali (KGL) 19:45 Addis Ababa (ADD) ET 806 Non-stop Boeing 737-700
  • RWANDAIR/ EMIRATES 23:59 Kigali (KGL) 08:30 Dubai (DXB) RwandAir WB 304 Non-stop Airbus A330 (330)









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