Menu


UGANDA


PRIMATEN SAFARI



Menschenaffen und die afrikanischen Big Five – das sind die Top-Highlights dieser Primaten Safari.

Gorilla und Schimpanse im tropischen Regenwald. Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn in der ariden Savannenlandschaft. Nur in Uganda und Ruanda können Sie diese Tiervielfalt erleben.

Sie müssen keine besondere körperliche Fitness mitbringen, um die Pirsch zu den frei lebenden Gorillas und Schimpansen bewältigen zu können. Mit 4 Pirschgängen und 2 Naturwanderungen läßt sich die Primaten Safari als eine leichte Aktiv-Reise einstufen. Alternativ zu jedem Primaten Tracking bieten sich geführte Naturwanderung an. Dabei wird Ihnen ein Ranger den Nährstoffgehalt eines tropischen Regenwaldes erklären und Sie werden eine Auswahl der 1017 tropisch-bunten Vogelarten kennenlernen, die im geographisch kleinen Uganda (240.000 qkm) über die Hälfte aller Species in Afrika repräsentieren. Die Primaten Safari durch das Ostafrikanische Rift Valley besitzt damit auch das Potential einer Vogel Safari!

Ihren Unterkunfts-Standard können Sie selbst wählen zwischen einer Komfortvariante mit Safari-Zelt und privatem Badezimmer und einer Abenteuervariante mit permanent aufgestellten Canvas-Zelten, ausgestattet mit festen Betten, frischer Bettwäsche (kein Schlafsack!), elektrischem Licht und gemeinschaftlichen, sanitären Einrichtungen. Die Primaten Safari kommt allen individuellen Wünschen nach Komfort und Naturerlebnis entgegen. Nur eine Eigenschaft sollte alle Teilnehmer dieser Gruppenreise auszeichnen: Ihre Begeisterung für die afrikanische Natur und Tierwelt.










HIGHLIGHTS



PRIMATEN – PIRSCHGÄNGE (optional)

  • Schimpansen Pirsch im Budongo Forest/ Murchison Falls NP
  • Schimpansen Pirsch im Kibale Forest/ Kibale NP
  • Schimpansen Pirsch in der Kyamboura Schlucht
  • Gorilla Tracking im Bwindi NP/ Buhoma oder Ruhija

TIERSAFARIS

  • Ziwa Reservat, 3 Std. Nashornpirsch
  • Murchison Nationalpark, 2 Tage klassische Safari inkl. Nilflussfahrt und Wanderung zu den “Falls”
  • Queen Elizabeth Nationalpark, 1 Tag klassische Safari mit Kazinga Boot Safari
  • Ishasha Sektor, 1/2 Tag klassische Safari mit Pirschfahrt zu den baumkletternden Löwen
  • Mburo Nationalpark, 1/2 Tag klassische Safari mit Natur Wanderung








TAGESETAPPEN 1-11






TAGESBESCHREIBUNG



OPTIONALE ÜBERNACHTUNGEN UND AKTIVITÄTEN IN ENTEBBE



1. Tag, Mittwoch – Ankunft in Entebbe

Hoteltransfer und Übernachtung


2. Tag, Donnerstag – Masindi
Option für Frühaufsteher: nur 10 Km Luftlinie entfernt von Entebbe können Sie in den Mabamba Sümpfen in unberührte Natur abtauchen. Auf einem optionalen Ausflug (Abfahrt 7:00, 200 USD für 1-6 Teilnehmer) fahren Sie mit einem Holzboot, ausgestattet mit Sonnendach und elektrischen Antrieb über den Viktoriasee in das Brutgebiet des Schuhschnabel Vogels. Der archaisch wirkende, strikte Einzelgänger mit einer Flügelspannweite von bis zu 180 cm bewohnt ein Revier von rund 4 qkm. In der Brutzeit brüten Paare gemeinsam die Eier aus, wobei das Nest auf treibenden Inseln oder festem Boden im dichten Papyrus gebaut wird. Die Jungen schlüpfen nach rund 30 Tagen und werden nach 100 Tagen flügge. Unsere Fahrt durch die vom Menschen unberührte Mabamba Sumpflandschaft ist eine abenteuerliche Vogelpirsch zu Wasser und birgt für Vogelliebhaber so manche weitere Überraschung! Naturfreunde werden sich an Papyrus, Wassersalat und der Blauen Ägyptischen Seerose erfreuen. Neben dem Schuhschnabel sind auch Goliathreiher, Sporngans, Kormorane, Kronenkranich und die afrikanische Zwergente, aber auch Zugvögel aus dem nördlichen Eurasien wie diverse Schwalbenarten und Bruchwasserläufer zu beobachten.


Am Vormittag Abfahrt von Entebbe. Über die Randbezirke der Hauptstadt Kampala (1,5 Mill. Einwohner) geht es nach Norden ins Ziwa – Reservat (210 Km). Gegenwärtig leben 19 weiße Breitmaulnashörner im Schutzgebiet, die Tag und Nacht von bewaffneten Rangern vor Wilderern geschützt werden. Sie kommen auf der Pirsch bis 30 Meter an diese tonnenschwere Kolosse heran. Nashörner sehen schlecht, doch ist der Geruchsinn ausgezeichnet entwickelt. Deshalb muss die Pirsch unbedingt gegen den Wind erfolgen und kann etwas Zeit in Anspruch nehmen (ca. 2-3 Std.). Weiterfahrt nach Masindi (55 Km).

Übernachtung in Masindi
Kabalega Resort







MURCHISON FALLS NATIONALPARK

Uganda's größter Nationalpark (120 Km Ost-West-Ausdehung) wird geprägt vom längsten Fluss der Welt, dem Nil, der hier durch eine 7 Meter Breite und 45 Meter tiefe Schlucht seine gewaltigen Wassermengen stürzt. Der hohe Sauerstoffanteil im Wasser führt zu einem reichen Fischbestand. Insbesondere ist der Nilbarsch, ein Süßwasser-Raubfisch mit einem Gewicht von bis zu 200 Kg eine begehrte Anglertrophäe. Auch für die 7 Meter langen Nil-Krokodile ist der Fisch eine willkommene Jagdbeute und am Ufer drängen sich Löwen, Elefanten, Büffel, Giraffen, Antilopen und Topis zur Tränke. Die eindrucksvolle Szenerie afrikanischer Tierwelt war ganz nach dem Geschmack von Ernest Hemingway, der hier 1953-54 zusammen mit seiner Frau Pauline seine Liebe zu Ostafrika entdeckte. Auch Sie werden sich der Begeisterung für den Murchison Nationalpark und seinen Tierreichtum nicht entziehen können.





3. Tag, Freitag – Murchison Falls Nationalpark
Sie durchqueren die ersten Kilometer des Parks durch zunehmend aride Savannenlandschaft und erreichen die “Top of the Falls”, dort wo sich der Nil in ein tief gelegenes Flussbecken stützt. Auf einem 1-stündigen Abstieg entlang der Schlucht erleben Sie die tosende Naturgewalt von 12 Kubikmeter Wassermassen, die in jeder Sekunde durch die Schlucht fallen und durch die hohe Luftfeuchtigkeit einen permanenten Regenbogen erzeugen. Am Grund des Wasserfalls erwartet Sie ein Boot zur ersten Tiersafari. Wie in einem Schaufenster aufgereiht bestaunen Sie aus naher, sicherer Entfernung Flusspferde, Wasserschlangen und Krokodile im niedrigen Flussbereich, dahinter stellen sich am Ufer Elefanten, Büffel, Giraffen und Antilopen zum Fototermin auf. Gegen Mittag verlassen sie das Schiff und fahren entlang dem Victoria Track zum nördlichen Tangi Gate. Auf diesem Streckenabschnitt sind überwiegend Rotschild – Giraffen und Löwen anzutreffen. Auch Warzenschweine, Wasserbock, Uganda Kob, Oribi, Buschbock und der afrikanische Büffel sind hier beheimatet.

Übernachtung nördlich des Parks
Fort Murchison





4. Tag, Samstag – Murchison Falls/ Budongo Forest
Klassische Tiersafari auf dem Albert Trail entlang dem Nil – Ufer. Am offenen Delta Point kommen große Herden von Giraffen zur Tränke. Der Afrikanische Büffel gräbt sich hier seine Schlammlöcher zum Schutz vor der Mittagshitze. Leoparden sitzen auf den Bäumen und warten auf die nächtliche Jagd. Das Programm sieht eine rechtzeitige Überquerung des Nil – Flusses vor, um zur Mittagszeit die Herberge im Budongo Forest zu erreichen.

  • Schimpansen Tracking am Nachmittag (Optional 90 US$ pp).
    Der Budongo Forest ist aufgeteilt in 3 Öko-Systeme, die schwerpunktmäßig dem Schutz von rund 53 Schimpansengruppen, 280 Vogelarten und seltenen Baumarten gewidmet sind. Die Mehrheit der rund 600 Schimpansen dienen Forschungszwecken, nur 2 Schimnpansengruppen sind habituiert und Ziel Ihres Pirschgangs.
    Stellen Sie sich darauf ein, dass Schimpansen sich äußerst beweglich von Baumgipfel zu Baumgipfel schwingen und ihre Sichtung viel Aufmerksamkeit bedarf. Sie sollten mit Trinkwasser, griffigen Schuhen und einer Regenbekleidung ausgerüstet sein. Das wilde Geschrei der Tiere wird Ihnen noch lange in den Ohren klingen!
  • Alternativ können Sie auch einen geführten Waldspaziergang unternehmen (Optional 30 US$ pp) und sich von einem Ranger über das Budongo Öko-System informieren. Feuchte Tropenwälder wie der Budongo Forest sind hochproduktive Systeme, die sich an nährstoffarme Böden anpassen. Hier zersetzen sich Blätter, Zweige und Holz sehr schnell, sobald sie auf den Waldboden fallen, und die Nährstoffe werden von den Pflanzen schnell wieder verwertet. Im Budongo-Wald werden Sie feststellen, dass die Laubstreuschicht sehr dünn ist, was die schnelle Zersetzung von organischem Material auf dem Waldboden zeigt. Sie werden auch bemerken, dass viele Bäume über flache Wurzelsysteme verfügen (wie abgestützte Bäume), wodurch Bäume Nährstoffe aus frisch zersetztem organischem Material an der Bodenoberfläche erhalten können. Über an Bäumen angebrachten Dendrometerbänder lässt sich mit einer Genauigkeit von 0,1 mm der Einfluß von Nährstoffzugaben wie Stickstoff, Phosphor und Kalium feststellen. In einem Zeitraum von 3 Jahren will ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Göttingen mit der Budongo Conservation Field Station und der Makerere Universität in Kampala erfahren, welche Rolle Nährstoffe in Ökosystemprozessen im Hinblick auf Pflanzenwachstum, Nährstoffkreislauf und Fruchtverhalten spielen.

Übernachtung

Budongo Eco Lodge





5.Tag Sonntag – Kibale Forest
Überlandfahrt auf zum Teil holpriger Piste nach Fort Portal und weiter zum Kibale Forest (310 KM).

Übernachtung
Kibale Forest Camp




6. Tag, Montag – Kibale und Queen Elizabeth Nationalpark

  • Am Vormittag Schimpansen Tracking im Kibale NP (optional 150 US$ pp). Der Park beherbergt eine der höchsten Bevölkerungsdichten und Artenvielfalten von Primaten in Afrika. In dem immergrünen Regenwald leben über 1400 Schimpansen, wovon rund 350 habituiert sind. Zwölf andere Affenarten wie Uganda Mangabey, Roter und Schwarzer Stummelaffe, Vollbartmeerkatze, Diademmeerkatze sind hier beheimat. Das Tracking der Schimpansen bedarf nur geringer physischer Anstrengung. Die Sichtwahrscheinlichkeit von Schimpansen liegt bei 80% und die Entfernungen zu anderen touristischen Höhepunkten wie Queen Elisabeth NP, Semuliki NP und Ruwenzori NP und nach Kampala sind recht kurz. Alle diese Vorteile machen den Kibale NP zu einem der beliebtesten und meist besuchten Nationalparks in Uganda.
    Nach einem kurzen Briefing Ihres Rangers geht der Führer voran und führt Sie durch den Regenwald. Schimpansen sind sehr mobil und bevorzugen, sich von Baum zu Baum zu schwingen, weshalb ihre Sichtung nicht hundert Prozent sicher ist. Es kann ganzjährig zu Regenschauern kommen. Regenschutz und gutes Schuhwerk sind ganzjährig angeraten.

  • Alternativ können Sie eine Naturwanderung in die Bigodi Sümpfe unternehmen (40 US$ pp). Der rund 5 Km lange Rundgang südlich des Kibale Forest führt nicht nur um den Bigodi Sumpf herum. Nach kurzem Anmarsch durch Ackerbaugebiet gelangt man auf hölzernen Stegen mitten in den Sumpf hinein. Dichte Papyrusbestände dominieren die Flora und sind ein ideales Brutgebiet für Schildturako, Bartvögel, Spechte, Papagei, Bronzenektarvogel, Nonnenastrild, Kernbeißer, Nashornvogel, Webervogel etc.
    Neben vielerlei Vogelarten sind auch Mungos, Serval (Ginsterkatze) und allerlei Affenarten wie Roter Stummelaffe (Red Colobus), Kongo Weißnasenmeerkatze (Red tailed Monkey), Östliche Vollbartmeerkatze (L’Hoest Monkey), Schwarz-Weißer Stummelaffe (Black-White Colobis), Grauwangenmangabe (Grey Cheecked Mangabey) und manchmal sogar Schimpansen anzutreffen, die vom Kibale Forest herüberwandern, um sich mit Wildfrüchten zu versorgen.
    Der Rundgang durch den Sumpf geht zurück auf eine Gemeinschaftsinitiative des Dofes Bigodi. Von seinen Erlösen konnten mittlerweile eine kleine Bibliothek und eine Schule eingerichtet werden. Entsprechend engagiert sind die lokalen Führer. Sie sind wahre Amateur-Ornithologen und entdecken Vogelarten, die einem ortsunbekannten nie zu Gesicht kommen würden.

Brettersteg in den Bigodi Sümpfen


Nach dem Mittagessen Fahrt zum Queen Elisabeth NP (130 km). Die landschaftlich reizvolle Fahrt führt zunächst auf einer einsamen Piste durch die Kasenda Crater Lakes. Die vor 11000 Jahren entstandene Erdoberfläche wirkt aus der Vogelperspektive wie ein von Wasserpfützen gefüllter Eierkarton: malerische Seen in allen Farbschattierungen von smaragd-grün bis tiefblau liegen in zufälliger Anordnung eingebettet in einem wilden Relief von Kraterhöhen. Der äusserst fruchtbare Boden beschenkt die Menschen mit Tee und Kaffee, Bananen, Avocados und Mangos.
Bis hin zum Äquator in der geographische Senke des Queen Elizabeth Nationalparks geht es weiter entlang der mit Gletschereis „geschmückten“, über fünftausend Meter hohen Ruwenzori-Berge, die als geologische Verwerfung unter dem Fachbegriff „Grosser Afrikanischer Grabenbruch“ oder „Rift Valley“ bekannt sind. Ihre Entstehung erklärt sich durch das Auseinanderdriften der afrikanischen und arabischen Kontinentalplatte. Hier erleben Sie Erdgeschichte zum Anfassen!

Übernachtung
Queen Elizabeth Bush Lodge






QUEEN ELIZABETH NATIONALPARK

Das Wappentier Ugandas - Kronenkranich

Das 1978 qkm große Schutzgebiet entlang der Grenze zum Kongo beherbergt große Herden an Wildtieren. 3000 Elefanten, 6000 Kaffernbüffel, 4000 Flusspferde, 30000 Grasantilopen (Uganda Kobs), Topis, Wasserböcke und sogar die mit Schwimmhäuten ausgestattete Sitatunga-Antilope sind entlang dem Kazinga Kanal zwischen Edward See und Lake George beheimatet. Im südlichen Ishahsa Sektor sind die berühmten baumkletternden Löwen ansässig, die auf alten Feigenbäumen die Mittagshitze aussitzen. Der Park beherbergt 98 Tierarten, von denen 9 Säugetiere auf der IUCN Liste, der Liste für bedrohte Spezies,stehen.


7. Tag, Dienstag – Queen Elizabeth Nationalpark

  • Am Vormittag Schimpansen Tracking (optional 50 US$ pp). In der 150 Meter tiefen Kyamboura Schlucht hat sich ein feuchtes Biotop mit dichtem Primärwald erhalten, in dem Flusspferde, Waldelefanten und 24 Schimpansen beheimatet sind. Die Sichtwahrscheinlichkeit der Primaten liegt bei 60%. Während der rund zweistündigen Wanderung kommt in dem intakten Primärwald echtes “Tarzan-Urwald-Feeling” auf!
  • Alternativ starten Sie am Morgen zu einer Safari in die Kasenyi Ebene (50 US$ pp), die bis an den Lake George reicht. Mit etwas Glück können Sie eine Löwen Familie und Leoparden antreffen. Impala, Defassa Wasserbock, Topi, Uganda Kob, Büffel, Buschbock, Serval und Hyäne sind hier auch beheimatet.



Am Nachmittag starten Sie zu einer Boot Safari auf dem Kazinga Kanal. Mit etwas Glück Sie werden Flusspferd, Krokodil, Büffel, Elefant, Wasserbock, Löwe und Hyäne beobachten können. In den Wipfeln der Galeriewälder halten Fischadler, Kormoran, Pelikan, Kronenkranich, Hammerkog, Ibis, Eisvogel, Kingfisher, Jacana, Silberreiher, Nimmersatt, Löffler, Marabu Ausschau nach einer Beute.
Am Spätnachmittag Fahrt zur Unterkunft am Kazinga Kanal, wo Sie der Ruf des Schreiseeadlers und das Grunzen der Flusspferde begrüßen werden. Vielleicht bekommen Sie auch Besuch von “Old John”, einem alten Elefantenbullen, der regelmäßig das Camp besucht.

HINWEIS: Der Zeitpunkt der Durchführung der Wanderung durch die Kyambura Schlucht hängt ab von der Verfügbarkeit der Schimpansen Permits. Die Wanderung kann auch am 8. Tag erfolgen.

Übernachtung
Wie am Vortag.




Im Gegensatz zum Verkehr in Kampala gibt es hier keine Diskussionen bezüglich der Vorfahrt!




Kazinga Boot Safari




8. Tag, Mittwoch – Ishasha Sektor – Buhoma/ Bwindi Forest Nationalpark
Fahrt zum Ishasha Sektor des Queen Elisabeth Nationalparks (8o Km). Auf dem “Northern Track” treffen Sie bald auf Büffel, Elefanten, Antilopen, Warzenschweine und Baboons. Nach rund einer Stunde stoßen Sie auf den Ishasha River, der die Grenze zum Kongo (DRC) bildet und in dem sich zahlreiche Flusspferde von ihrem nächtlichen Rundgang im kühlenden Wasser erholen.  Schließlich pirschen Sie auf dem “Southern Trail” die Hauptattraktion des Parks: baumkletternden Löwen, die in der Mittagshitze auf ausladenden Ästen alter Feigenbäume die heißen Mittagsstunden des Tages verdösen. Sie befinden sich auf 900 Metern über dem Meeresspiegel und einem der trockensten und heißesten Orte in Uganda!

Die Weiterfahrt am Nachmittag führt uns aus den geographischen Tiefen des Rift Valley Beckens in die tropischen Höhen des Bwindi Regenwaldes. Die Piste führt auf der Nahtstelle zwischen dem menschenleeren, naturbelassenen Bwindi Regenwald und einem der am dichtesten bevölkerten Gebiete Afrikas ( 420 Einwohner pro qkm). Lianen und Baumriesen im Westen, Terrassen-Agrarwirtschaft und Dörfer im Osten prägen das Landschaftsbild. Um das letzte Refugium der Berggorialls zu schützen wurden selbst die Pygmäen, in Uganda Batwa genannt, aus dem Bwindi Regenwald verbannt.

Übernachtung
Buhoma Community Rest Camp







9. Tag, Donnerstag – Gorilla Tracking im Bwindi Forest Nationalpark

  • Gorilla Tracking (optional 600 US$ pp). Der bekannteste Track in Uganda, vielleicht sogar der populärste Track auf dem afrikanischen Kontinent überhaupt, führt zu den vom Aussterben bedrohten Berggorillas in den nebligen Regenwäldern des Kigezi Hochlandes im Bwindi Nationalpark. Mit dem Silberrücken Auge in Auge – eine Begegnung die berührt!
  • Alternativ können Sie eine Naturwanderung durch den Impenetrable (undurchdringbar) Bwindi Forest unternehmen. Ziel sind die 33 Meter hohen Muyanga Wasserfälle, unter denen Sie sich ungefährdet erfrischen können. Diese Wanderung ist besonders interessant für Vogelfreunde. Im Bwindi Forest sind 350 Vogelarten ansässig, von denen sich 23 Arten endemisch sind (Short-tailed warbler/ Trugtesia, Blue-headed Sunbird/ Ruwenzorinektarvogel, Grasmücke mit kurzem Schwanz, afrikanischer, smaragdgrüner Kuckuck, weißschwanz-Haubenschnäpper, Grau-Bülbül usw).

Übernachtung wie am Vortag.




GORILLA TRACKING IM BWINDI FOREST

Nach einem kurzen Briefing durch den Chief – Ranger werden Sie in eine Gruppe mit anderen „Trackern“ aufgeteilt. Je nach Gorillafamilie kann der Gorilla-Track 2-6 Stunden dauern. Auch Anfahrten mit dem Auto (max. 30 Minuten) zu entfernt lebenden Gorillafamilien sind möglich bevor es anschließend zu Fuß auf Pirsch weiter geht. Der Trail beginnt auf einem gut erkennbaren Weg oder Pfad und verliert sich, je näher Sie den Gorillas kommen, im dichten Regenwald. Sind die Gorillas entdeckt, nähert man sich leise und langsam an sie heran und darf sich 1 Stunde bei ihnen aufhalten.
Sorgen Sie sich nicht um Ihre Sicherheit. Der Familienchef, der Silverback, kennt sie schon, die schwächlichen Verwandten mit klickenden Kisten vor den Gesichtern! So lange es keiner von Ihnen wagt, ihm mit Blitz oder Stimme auf Augenhöhe zu begegnen, ist ihm das Gebahren seiner stündlichen Besucher ziemlich gleichgültig. Hauptsache es herrscht Ordnung in der Familie. Die weiblichen Tiere zupfen sich in respektvollem Abstand vom Chef gegenseitig im Fell und die Jungen Rabauken, wie könnte es anders sein, wollen herausfinden, wer ist der Stärkste und Schnellste beim Früchte rupfen. Es ist faszinierend einem 2-Meter-Koloss in freier Wildbahn gegenüber zustehen. Bitte beachten Sie unsere Verhaltensempfehlung in unserem Gorilla Knigge.

Gutes Schuhwerk mit griffiger Sohle, Regenjacke mit Kapuze und ein Tagesrucksack mit Wasserflasche und einem kleinen Imbiss ist angeraten. Sie sollten trittsicher über Stock und Stein gehen können und ausreichend physische Kondition mitbringen, um 600 Höhenmeter in drei Stunden hinter sich zu lassen.







10. Tag, Freitag – Lake Mburo Nationalpark
Auf einer guten Teerstrasse legen wir heute einen Großteil unserer Rückfahrt nach Entebbe zurück. Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft am Rande des Lake Mburo Nationalparks (250 Km, 5-6 Std. Fahrzeit).
Dieser recht kleine Park mit einer Ausdehnung von 260 qkm zeichnet sich durch eine große Zebra-, Wasserbock-, und Impala – Population aus. Sogar die weltweit größten Elenantilopen sind ansässig. Besonders interessant: Sie können den Park zu Fuß pirschen, weil Elefanten oder Löwen nicht heimisch sind. Einzig der Kaffernbüffel könnte einem Wanderer im Lake Mauro Nationalpark gefährlich werden, doch wird Sie ein bewaffneter Ranger auf Ihrer Pirsch zum Schutz begleiten und dabei auch die Gelegenheit finden, Ihnen die Geschichte von den beiden Brüdern Mburo und Kigarama zu erzählen…

Übernachtung
Leopard Rest Camp


Zebra Pirsch im Lake Mburo Nationalpark




11. Tag, Samstag – Entebbe
Frühmorgendliche Safari durch den Park und Weiterfahrt über den Äquator zurück nach Entebbe (250 Km, 5 Stunden Fahrzeit). Letztes gemeinsames Mittagessen.

Airport Transfer.


OPTIONALE ÜBERNACHTUNGEN UND AKTIVITÄTEN IN ENTEBBE







Weitere Infos